Automated Total Body Mapping (ATBM)
Wir bieten Ihnen alternativ zum klassischen Hautkrebs-Screening die Möglichkeit an, ein Ganzkörperscreening auf dem neuesten Stand der Technik mithilfe der Künstlichen Intelligenz - am Standort Holzkirchen - durchführen zu lassen. Im Rahmen des Screenings führen wir ein sogenanntes full-body-mapping durch: Der gesamte Körper wird gescannt, es wird ein 3D-Modell von Ihnen errechnet, alle Auffälligkeiten der Haut werden erfasst.
Vorteile des ATBM:
Das Hautkrebsscreening findet auf dem neuesten Stand der Technik unter Einbeziehung der künstlichen Intelligenz und optimaler Aufbereitung des Bildmaterials statt.
Erfassung des gesamten Hautorgans: Die diagnostische Lücke von neu aufgetretenen Läsionen wird geschlossen.
Bei unklaren Läsionen erfolgt eine zweite ärztliche Beurteilung nach dem Vier-Augen-Prinzip, natürlich immer durch einen Facharzt für Dermatologie.
In vielen Fällen wird das Screening von der Krankenversicherung erstattet (siehe Liste am Ende der Seite).

Beim ATBM-Screening werden hochauflösende Ganzkörperaufnahmen Ihrer Haut erstellt und sicher gespeichert. Durch die Kombination aus exzellenter Bildqualität und Künstlicher Intelligenz erhalten wir einen umfassenden und verlässlichen Überblick über Ihren individuellen Muttermalstatus.
Zusätzlich werden auffällige Hautstellen mit einem digitalen, hochauflösenden Auflicht-Mikroskop fotografiert. Sollten sich dabei medizinisch relevante Auffälligkeiten zeigen, erhalten Sie eine konkrete ärztliche Handlungsempfehlung.
— Bei den regelmäßigen Verlaufskontrollen vergleicht das System die aktuellen Aufnahmen automatisch mit den vorherigen Bildern. So werden selbst kleinste Veränderungen zuverlässig erkannt (z.B. neu entstandene Hautveränderungen sowie Größen-, Farb- oder Strukturveränderungen bereits dokumentierter Muttermale).
— Alle auffälligen Areale werden erneut mikroskopisch dokumentiert. Falls erforderlich, erhalten Sie auch hier eine individuelle und konkrete Handlungsempfehlung.
Bitte ungeschminkt erscheinen, da überschminkte Areale nicht zuverlässig beurteilbar sind.
Bequeme, leicht ausziehbare Kleidung tragen (z. B. keine Bodys oder Kompressionsstrümpfe).
Farbig lackierte Nägel sowie Veränderungen unter Nagellack können nicht beurteilt werden.
Kopfhaut wird mituntersucht; bei dichtem/krausem Haar ggf. vorab durch Angehörige oder Friseur prüfen lassen.
Es können nur gescannte Hautareale beurteilt werden; bedeckte Bereiche bleiben unbewertet (Entkleidung freiwillig).
— Mehrere gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen derzeit die Kosten dieses Verfahrens (jährlich, bei Risikofaktoren halbjährlich): Continentale BKK, BKK EWE, BKK Herkules, BKK Linde, Mobil Krankenkasse, R+V BKK, BKK Wirtschaft und Finanzen, BKK Miele, Postbeamtenkrankenkasse (Mitgliedergruppe A+B) - Stand 05.09.2025.
— Alle privaten Krankenkassen sowie die Beihilfen tragen die Kosten.
— Sofern Sie nicht bei einer der o.g. Krankenkassen versichert sind, wird eine Selbstzahler-Rechnung erstellt (ca. 150 Euro). Reichen Sie diese bei Ihrer Versicherung versuchsweise ein, im Einzelfall können die Sachbearbeiter der Versicherung die Kostenübernahme genehmigen. Eine entsprechende Verpflichtung der Kasse besteht dann leider nicht.
— Bei Sonderfällen (Tumor- oder Risikopatienten) helfen wir Ihnen gerne beim Stellen eines begründeten Kostenübernahme-Antrags.